NORDWIND ist die Plattform für Künstler und Kulturschaffende aus den nordischen Ländern in Berlin. Im Austausch mit deutschen Kunst- und Kulturschaffenden wird ein interkultureller Dialog sowie eine Ideen- und Präsentationswerkstatt hergestellt. Alle zwei Jahre mündet der gegenseitige Kulturaustausch in das NORDWIND Festival, das 2011 bereits zum vierten Mal ausgetragen wird.

In diesem Jahr stellen 21 Ensembles mit 200 Künstlern aus sieben Ländern in 76 Vorstellungen ihr Repertoire erstmals in Berlin und Hamburg gleichzeitig vor. Die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ist mit sämtlichen Bühnen Festivalzentrum, dazu dienen Dock 11/Eden, RADIALSYSTEM V und das HBC als Nebenspielstätten. In Hamburg wird das gesamte Programm auf dem Kampnagel-Gelände gezeigt. Ein prall gefülltes, abwechslungsreiches, spartenübergreifendes Programm von Theater-, Musik-, Tanz- und Performancearbeiten wird an 14 Festivaltagen dargeboten. Darüber hinaus wird es Lesungen, Vorträge, Diskussionsrunden von Fachleuten aus Berlin, Hamburg und internationalen Gästen aus den skandinavischen Ländern geben. Abgerundet wird das Angebot durch ein spezifisches Residenzprojekt von nordischen Künstlern in Zusammenarbeit mit Künstlern aus Berlin und Hamburg.

NORDWIND wird 2011 einige der außergewöhnlichsten zeitgenössischen nordischen Künstler präsentieren und sie mit Deutschland vernetzen. Darüber hinaus koproduziert NORDWIND dieses Jahr drei Arbeiten: Die neue, großformatige Theaterarbeit des finnischen Regisseurs Kristian Smeds („Die Brüder Karamasow“), „John Gabriel Borkman“ des norwegischen Regie-Duos Vinge/Müller, die in der Spielzeit 2011/12 Hausregisseure am Prater der Volksbühne sind sowie die King Lear-Adaption „Shake“ des schwedisch-sprachigen Kollektivs Nya Rampen aus Helsinki. So wird zum Beispiel die bereits 2009 initiierte Residenz in einer Zusammenarbeit mit Zodiak Center for New Dance in Helsinki, Finland´s Dance Arena Festival und der Cable Factory Helsinki fortgesetzt. Das Residenzprogramm soll einen dauerhaften Austausch zwischen deutschen und nordischen Tänzern und Choreographen ermöglichen. Neben Arbeiten international etablierter Kunstschaffender – wie die isländische Choreographin Erna Omarsdottir oder der bekannteste und provokanteste Theatermacher Finnlands, Kristian Smeds, stellen auch vielversprechende Nachwuchskünstler, die erstmals in Deutschland auftreten, ihr Repertoire vor.

Foto und mehr Auskunft: http://www.nordwind-festival.de/2011/de/ueber-uns